Schönheit – Soll man sich dafür unter´s Messer legen?

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Ist ein chirurgischer Eingriff ethisch zulässig?

Der Wunsch nach einem makellosen Aussehen ist absolut nachvollziehbar, doch die wenigsten Menschen sind zufrieden mit dem, was Mutter Natur ihnen geschenkt hat. Die Nase gefällt nicht, die Augen wirken wegen Schlupflidern zu klein, hier ein Pölsterchen zuviel und bei der Brust ein wenig zu wenig. Es ist schon verlockend, bei der eigenen Schönheit mit einer Schönheitsoperation nachzuhelfen. Ein chirurgischer Eingriff wie Nasenoperation oder Brustvergrößerung sind verlockend und bringen hoffentlich das gewünschte Ergebnis. Doch rechtfertigt das ein solch drastisches Mittel, das obendrein auch noch seine eigenen Risiken birgt?

Schönheitsoperation: Segen oder Unheil?

Jeder chirurgische Eingriff hat seine Risiken und genau da liegt auch bei der Schönheitsoperation der Hase im Pfeffer begraben. Ob Nasenoperation oder Brustvergrößerung, Fettabsaugen oder Augenkorrektur. Es können Narben zurück bleiben, ungleichmäßige Ergebnisse und unnatürlich aussehende Resultate. Auch sind die Eingriffe meist schmerzhaft und bergen zudem übliche Risiken, die jede Operation mit sich bringt. Schlechte Wundverheilung, Infektionsrisiken, Narkoserisiken. Doch Risiken sind nicht zwingend und zum deutlich überwiegenden Teil sind die Ergebnisse einer Schönheitsoperation eine absolute Verbesserung der Problemzone wie Augen, Nase, Brust, Bauch, Po und andere. Auch, wenn Außenstehende zwar nach der Operation nur noch mit einem staunenden „WOW“ antworten und vor dem Eingriff dessen Unnötigkeit attestiert hatten, geht es bei einer Schönheitsoperation meist um mehr. Nämlich um den inneren Frieden mit dem Äußeren. Es lässt sich von nicht betroffenen sicherlich leicht sagen, dass eine Frau keinen größeren Busen nötig hat oder die Nase richten lassen muss. Und doch ist ein Korrektureingriff nötig. Nicht, dass Freunde, Verwandte und Bekannte lügen würden, wenn sie negieren. Dies liegt daran, dass es in guten zwischenmenschlichen Beziehungen nicht auf die Perfektion der Nase ankommt oder um die Busengröße. Frauen, die jedoch mit ihren individuellen Problemzonen nicht zufrieden sind, haben mit ihrem Körper keinen inneren Frieden. Der Leidensdruck, der über einen chirurgischen Eingriff nachzudenken veranlasst, entsteht letztlich gar nicht mal wegen der Problemzone, sondern durch den fehlenden inneren Frieden mit dem Körper. Sicherlich kann man sich selbst versuchen, zu überlisten. Sich einreden, dass es gar nicht auf die Körbchengröße ankommt, die Nase nicht über den Lebenserfolg zu entscheiden hat oder ein straffer Bauch das große Lebensglück beschert. Dies kann gelingen. Doch wie es eben bei einer List ist, sie hat immer zwei Seiten. Die ehrliche und die unehrliche. Redet man sich ein, die Problemzone sei doch nicht so wichtig, mag das gelingen. Es gleicht allerdings einer Selbstlüge. Für Menschen, die eine Problemzone an sich finden, empfinden sie als wichtig, sonst wäre es schließlich keine Problemzone.

Die Risiken, keine Schönheitsoperation zu machen

Wer sich lange selbst belügt und sich mit einer vermeintlichen Problemzone abfindet, läuft Gefahr, das Unterbewusstsein krank werden zu lassen. Krankenkassen übernehmen die Kosten für Brustvergrößerung und Nasenoperation nur dann, wenn der Leidensdruck derart groß ist, dass er eine psychische Erkrankung bereits zur Folge hat. Letztlich ist dann jedoch das Kind schon in den Brunnen gefallen. Ein chirurgischer Eingriff wie eine Schönheitsoperation kann also präventiv das seelische Gleichgewicht in der Waage halten und das Erkranken der Seele verhindern. Stellen Sie sich also die Frage, ob Sie Ihrer Schönheit mit einer Operation nachhelfen wollen, sollten Sie eine Risiko-Nutzen-Analyse machen. Wägen Sie ab, ob Sie gewillt und bereit sind, ein Operationsrisiko in Kauf zu nehmen, um den Frieden mit Ihrem Körper schließen zu können. Ob dadurch der Leidensdruck gelindert wird und überlegen Sie, was passiert, wenn Sie sich nicht zu einem chirurgischen Eingriff entschließen. Informieren Sie sich über die Risiken des Eingriffs und lassen Sie sich ausführlichst beraten. Lieber einmal mehr, als einmal zu wenig. In größeren Städten wie etwa Hamburg finden Sie sehr gute Kliniken, die bereits viele Eingriffe wie Nasenoperation und Brustvergrößerung durchgeführt haben. Diese Routine erlaubt es den Chirurgen, die modernen Techniken zu verfeinern, das Risiko zu senken und sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Entscheiden Sie nicht auf die Schnelle, denn warten und bedenken heißt nicht, sich gegen eine OP zu entscheiden. Lassen Sie die Fakten und Emotionen auf sich wirken und Sie werden zur für Sie richtigen Entscheidung gelangen.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

One thought on “Schönheit – Soll man sich dafür unter´s Messer legen?

  1. Hallo, ich denke, dass Thema hätte bei uns mehr Akzeptanz, wenn sie die operierten auch dazu bekennen würden. Aber durch das eigenen tabuisieren…ich denke es muss auf jedem Fall jedem selbst überlassen sein. Sowohl physisch, psychisch als auch moralisch ist das eine ganz persönlich Entscheidung, die dann aber auch allein zu tragen ist. Es darf der Gesellschaft dadurch kein wirtschaftlicher Schaden entstehen. Z.B. durch weitere OPs nach Missglückten.
    Ich wäre stolz, wenn ich neue Brüste hätte und würde daraus kein Geheimnis machen.

Add Comment