Macht Kosmetik krank?

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Ist Kosmetik immer unbedenklich?

Kosmetik ist Mittel zum Zwecke. Männer und Frauen verwenden Sie, auch für ihre Kinder. Dahinter steht der Leitgedanke, den Körper zu pflegen, sich schön zu machen, lange die Haut jung zu halten, gepflegt auszusehen usw. Viele Menschen wenden sie unbedacht an und schauen nicht auf die Inhaltsstoffe. Andere wiederum bevorzugen Naturkosmetik und achten auf Biosiegel, ökozertifizierte Produkte und versuchen, die Incis zu entschlüsseln, weil sie wissen, dass viele der Zutaten bedenklich, schädlich und oft sogar krebserregend sind oder zumindest unter Verdacht dazu stehen. Diejenigen, die Pflegeprodukte eher unbedarft anwenden, belächeln nicht selten diejenigen, die Biomarken verwenden. Klar, man kann es aus zweierlei Perspektiven sehen. Gerade, weil jene Kosmetikprodukte, die als besonders harmlos angepriesen werden, in der Regel teurer sind. Außerdem denken viele, dass es schon alles gar nicht so schlimm sein wird, wenn man sich eincremt, schminkt und pflegt. Ist ja nur ein bisschen, was man sich auf die Haut schmiert. Und natürlich ist man sowieso sämtlichen Risiken ausgesetzt, da sollte doch die Creme auf der Haut oder der Lidschatten am Auge das geringste Problem sein. So kann man denken, muss und sollte man aber nicht.

Warum Kosmetik zur Gefahr wird

Zunächst einmal sei darauf hingewiesen, dass nachfolgendes nicht nur für Kosmetik gilt. Wir sind Verbraucher, Steuerzahler, Wähler, Arbeiter, Erwachsene und vor allem mündige Bürger. Wir könnten bestimmen, was man uns anbietet, tun es aber nicht (ausreichend). Wir beklagen tagtäglich alles Mögliche, aber lähmen tut uns immer der Gedanke, als Einzelner könne man ohnehin nichts tun. Das stimmt so natürlich. Doch zumindest in unserem kleinen Umfeld können wir vieles ändern, auch, wenn wir nicht alles schaffen werden. So kann man auch für sich und die Familie einige der Risiken minimieren und auf das Beste hoffen. Die Kosmetik bietet da einen sehr guten Einstieg, für den man gar nicht mal so viel tun muss. Nehmen wir das Beispiel der Anti-Aging-Produkte. Klar. Es wäre schön, möglichst lange toll auszusehen und die Falten so lange es geht, vor sich herzuschieben. Darum lassen sich Anti-Aging Produkte sehr gut an die Frau und inzwischen auch an den Mann bringen. Was jedoch kaum einer oder einer weiß, ist die Tatsache, dass eben diese Produkte, die der Hautalterung vorbeugen sollen, Inhaltsstoffe enthalten, die eine vorzeitige Hautalterung verursachen und obendrein auch noch maximal schädlich sind, weil sie ebenfalls krebserregend sind. Das sollte doch wirklich jede Frau und jeden Mann bedenklich stimmen. Sobald man in das entsprechende Alter kommt, wo die Hautelastizität nachlässt, springt man auf den Anti-Aging-Zug auf und wirkt dagegen. Plötzlich wird einem gewahr, dass man damit viel früher schon hätte beginnen sollen, denn jetzt, wo die Hautalterung bereits sichtbar wird, sind Fältchen nicht mehr vermeidbar. Man macht sich dann auf die Suche nach DEM Zaubermittel und ist gewillt, immer mehr für vielversprechende Produkte auszugeben und man ist auch gewillt, gleich mehrfach am Tag und mit ganzen Pflegeserien zu reinigen, zu peelen, zu pflegen. Dann ist da auch noch die Sonne, die uns ihre schönen, aber nicht ungefährlichen Sonnenstrahlen beschert. UV-Schutz heißt da das Zauberwort. Je höher, desto besser. Niemals ohne ihn das Haus verlassen. Auch, wenn die Sonne so gar nicht scheint. Denn überall um uns herum lauern die freien Radikalen. Also packen wir neben diesem und jenen auch noch einen hohen UV-Filter auf die Haut. Doch auch diese Filter, die einerseits vor Krebs schützen, können genauso Krebs verursachen. Dass aber UV-Strahlen nicht die einzigen bedenklichen Dinge um uns herum sind, blenden wir aus, zum Beispiel, indem wir ständig unsere Handys mit uns herumtragen, WLan benutzen, genmanipulierte Lebensmittel konsumieren usw.

Die Dosis macht das Gift

Sicherlich muss man sorgfältig abwägen, was das kleinere oder größere Übel ist. Ein mitgeführtes Handy ist ohne Frage für die Gesundheit nicht optimal. Andererseits kann es Leben retten, etwa, wenn man bei einem Unfall mit dem Handy Rettungskräfte herbeirufen kann. Genauso sollte man sich nicht ungeschützt den Sonnenstrahlen aussetzen, aber man sollte überlegen, wie man sich vor den krebserregenden Sonnenstrahlen schützt. Je häufiger man sich schminkt, umso sorgfältiger sollte man sich nach Kosmetik umschauen, die weniger bedenklich oder schädlich ist. Gewiss setzt das die eigene Bereitschaft voraus, dass man die Mühe in Kauf nimmt, sich zu informieren und nach echten Alternativen zu suchen. Doch mit PC und Internet sollte dies gar nicht mal soviel Zeit in Anspruch nehmen. Hat man einmal Kosmetikprodukte gefunden, die man für sich selbst als deutlich weniger bedenklich eingestuft hat, kann man diese einfach  nachkaufen, als sich immer wieder neuen Experimenten und neuen Recherchen auszusetzen. Mit einmaligem Aufwand kann man also durchaus schon sehr gute Ergebnisse erzielen und die tägliche Dosis an bedenklichen und schädlichen Stoffen deutlich senken. Schließlich ist es die Dosis, die das Gift macht. Dass wir ausgerechnet die Kosmetik hier angeführt haben, ist kein Zufall, sondern wohlüberlegt. Wohl die meisten Frauen verwenden sie täglich, auch jene, die sich nicht schminken. Hier eine Handcreme, da eine Bodylotion, die Zahncreme, das Duschgel, das Shampoo, der Badezusatz, das Spülmittel oder auch der Haushaltsreiniger, mit dem man Küche, Bad und andere Wohnräume täglich säubert, sind oftmals regelrechte Giftcocktails. Da kommt also ganz schön was zusammen.

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